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Urlaub mit Hund - Am Urlaubsort: Im Notfall richtig handeln

Wenn Sie die Reise mit Ihrem Hund gut überstanden haben und wohlbehalten an Ihrem Ziel angekommen sind, kann der Urlaub endlich losgehen. Und auch für Ihren vierbeinigen Begleiter beginnt nun der Spaß so richtig. Es gilt, die Gegend zu erkunden und sich mit den neuen Gegebenheiten anzufreunden. Je nachdem, wohin die Reise gegangen ist, kann das durchaus alles andere als einfach sein für Ihren fellbedeckten Freund. Geben Sie ihm genügend Zeit zum Lernen, damit er sich in der neuen Umgebung sicher zurechtfindet. Wie lange das dauert, hängt ganz von Ihrem Hund ab.

In den meisten Fällen können Sie nun entspannt Ihren Urlaub verleben. Ab und zu kann dennoch einmal etwas passieren. Wenn Bello sich in der ungewohnten Umgebung nicht wohl fühlt oder ihm das fremdartige Futter nicht schmecken will, kann sich das leicht auf seinen Magen schlagen. Dem Hund geht es übel und er hat Durchfall, obwohl es sich gar nicht um eine Magen-Darm-Infektion handelt. Da hilft oft eine 24 Stunden Nulldiät, Ruhe und Kamillentee oder Schwarztee. Dann legt sich der Stress von der Reise und die Gewöhnung an die Umgebung und das Futter wird gefördert. 

Mit der Reiseapotheke ist der Hund gegen kleine und größere Übel gefeit

Hier am Urlaubsort macht sich Ihre Vorbereitung zu Hause nun bezahlt. Wenn es dem Hund beispielsweise anhaltend schlecht geht, helfen Tabletten aus der Reiseapotheke gegen Erbrechen oder Durchfall. Bei langanhaltendem Durchfall sollten Sie zusätzlich Elektrolyte in das Trinkwasser oder den Tee mischen.
Beim Toben in der neuen Umgebung kann es auch zu Verletzungen kommen. Schnitt- oder Bissverletzungen müssen Sie immer erstversorgen. Auch für diese Fälle haben Sie in Ihrer Reiseapotheke alles Notwendige parat. Oberstes Ziel ist das Stoppen der Blutung und das Verhindern von Verschmutzung. Leichte Wunden lassen sich oftmals schon mit einem Papiertaschentuch stillen. Bei anhaltender Blutung müssen Sie einen Druckverband anlegen. Sie sollten die Wunde auch desinfizieren.

Der Tierarzt vor Ort

Bei größeren Wunden, spritzenden Blutungen und Vergiftungserscheinungen hilft nur noch der Tierarzt. Goldwert ist dann zu wissen, wo Sie in der Nähe Ihres Urlaubsortes einen solchen finden können. Nicht überall gibt es so viele Tierärzte wie in Deutschland. Deshalb ist es auch hier von Vorteil, wenn Sie sich zu Hause schon einmal über mögliche Veterinärpraxen vor Ort erkundigt haben. Auch Ihr Haustierarzt mag Ihnen einige Tipps bieten, wenn Sie seine Telefonnummer dabei haben.

Gefahren für Hunde durch Ungeziefer

In anderen Ländern leben Parasiten, die in Deutschland wenig oder gar nicht verbreitet sind. Darunter zählt die Babesiose in den Mittelmeerländern, Ungarn, den Tropen und Teilen der Schweiz. Hunde werden durch Zeckenbiss infiziert. In den Mittelmeerländern wird auch Leishmaniose durch kleine Fliegen übertragen. Dort und vor allem in Spanien kommt auch Filariose vor, die über blutsaugende Insekten verbreitet wird.

Der Mittlere Osten, Indien, Südostasien, Afrika, Italien und Frankreich sind Gebiete, in denen Hepatozoonosis auftritt. Sie wird durch eine Zeckenart übertragen und die Infektion erfolgt durch Verzehr dieser Zecken. Tückisch sind diese Krankheiten, weil die Symptome teilweise erst Monate später auftreten. Mit Insektensprays, Flohkamm und Zeckenzange können Sie sich aber gegen diese Übeltäter wappnen. Achten Sie auch auf Schlangen, Skorpione und ähnliche Tiere, welche besonders in südlichen Ländern sehr giftig sein können.

Mit Leine und Maulkorb unterwegs

Informieren Sie sich über die das übliche Verhalten mit Hunden an Ihrem Urlaubsort. In manchen Ländern herrscht an bestimmten Orten oder zu bestimmten Zeiten Leinenzwang. Darum die Leine Ihres Hundes immer mitnehmen! Auch das Tragen von Maulkörben kann dort Pflicht sein, besonders wenn Sie mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs sind. Mancherorts ist es regelrecht verpönt, mit dem Hund ins Restaurant zu gehen. Da ist etwas Spürsinn und manchmal auch Fingerspitzengefühl gefragt.


Was Sie vor Ort beachten müssen:

Handeln im Ernstfall

Wer die Anreise zum Urlaubort geschafft hat, hat das Gröbste hinter sich. Jedoch sollte man für den Ernstfall gerüstet sein: Sollte sich der Hund verletzen, hilft ein Tierarzt. Es macht Sinn sich schon vor der Reise zu informieren, wo es vor Ort einen Tierarzt gibt. Für kleine Wehwehchen reicht eine Reiseapotheke. Und um sich nicht mit den örtlichen Ordnungskräften anzulegen, sollte man sich Gewissheit über die Vorschriften bezüglich der Leinen- und Maulkorbpflicht verschaffen.

So handeln Sie am Urlaubsort richtig

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